Kontinentalklima.
Die Sommertemperaturen werden an der Küste durch ständige Seebrisen gemildert. In den Ebenen im Landesinneren kann es sehr heiß werden. In den Karpaten sehr kalte Winter, an der Küste im Winter mildere Temperaturen. Schnee fällt von Dezember bis April.
Die beste Reisezeit beginnt im Mai und endet im September.
U.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder können mit Personalausweis/Identitätskarte einreisen. Personalausweis und Identitätskarte müssen bei der Ankunft noch mindestens 6 Monate gültig sein:
EU-Länder und Schweiz.
Anmerkung: Für längere Aufenthalte (ca. ab 30 Tagen) empfiehlt sich die Mitnahme eines Reisepasses. Nähere Angaben von den zuständigen konsularischen Vertretungen.
Allgemein erforderlich, der Reisepass muss bei Visumpflicht noch mind. 3 Monate über die Visumgültigkeit hinaus gültig sein und innerhalb der letzten 10 Jahre ausgestellt worden sein. Besteht keine Visumpflicht, muss er während des Aufenthalts inklusive des Ausreisetags gültig sein. Fluggesellschaften weichen zum Teil von den staatlichen Anforderungen an den Reisepass ab.
Rumänien ist Unterzeichner und Anwender der EU-Rechtsakte (Schengener Abkommen).
Pass- und Visabestimmungen können sich ändern, und Fluggesellschaften können unterschiedliche Anforderungen stellen. Die Angaben sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung korrekt. Reisende sollten sich vor der Abreise bei der zuständigen Botschaft informieren, besonders bei einem Transit über ein Drittland. Für Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.
EU-/EWR-Bürger sowie Schweizer Staatsangehörige:
Staatsbürger von EU- und EWR-Ländern sowie der Schweiz benötigen kein Visum für die Einreise nach Rumänien. Ein gültiger Personalausweis oder Reisepass ist ausreichend. Wer sich länger als 90 Tage im Land aufhalten möchte, muss sich bei den lokalen Behörden (Generalinspektorat für Einwanderung – IGI) registrieren lassen.
Visumfreie Einreise für Drittstaaten (bis zu 90 Tage innerhalb von 180 Tagen):
Staatsangehörige der folgenden Länder können Rumänien sowie andere Staaten des Schengen-Raums für touristische oder geschäftliche Zwecke bis zu 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen visumfrei besuchen:
Wichtige Hinweise & Sonderregelungen:
Staatsangehörige von Ländern, die oben nicht aufgeführt sind, wird dringend empfohlen, sich vor der Reise bei der zuständigen rumänischen Botschaft oder dem Konsulat über die aktuellen Visabestimmungen zu informieren.
Pass- und Visabestimmungen können sich ändern, und Fluggesellschaften können unterschiedliche Anforderungen stellen. Die Angaben sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung korrekt. Reisende sollten sich vor der Abreise bei der zuständigen Botschaft informieren, besonders bei einem Transit über ein Drittland. Für Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.
Anfragen an die Konsularabteilung der Botschaft.
Schengen-Visum:
Flughafen-Transitvisum: 80,00 €
Kurzaufenthaltsvisum, weniger als 90 Tage: 90,00 €
Kinder über sechs (6) und unter zwölf (12) Jahren: 45,00 €
Kurzzeitvisum (z.B. Privatbesuche, touristische Aufenthalte, Geschäftsreisen), Langzeitvisum (z.B. Arbeit, Studium), Flughafentransit- und Transitvisum (einfach und doppelt), Gruppenvisum
Kurzzeitvisum: Bis 90 Tage, ohne Verlängerungsmöglichkeit.
Langzeitvisum: 90 Tage, mit Verlängerungsmöglichkeit in Rumänien.
Transitvisum: 5 Tage.
Ansonsten visumpflichtige Reisende, die innerhalb von 24 Std. weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen und den Flughafen nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum. Dies gilt nicht für Staatsangehörige einiger Länder, die in jedem Fall ein Visum benötigen.
Kein Transitvisum benötigen türkische Staatsbürger, wenn sie Rumänien innerhalb von 5 Tagen verlassen, um in ein Drittland zu gelangen und über gültige Reisepässe sowie gültige unbefristete Aufenthaltsgenehmigungen eines EU-Landes, Islands, Liechtensteins, Norwegens oder der Schweiz oder über ein gültiges Schengen-Visum verfügen. Ausreichende Geldmittel sind vorzuweisen. Der Reiseverlauf muss nachvollziehbar und der Transit durch Rumänien notwendig sein. Weitere Auskünfte von den zuständigen konsularischen Vertretungen.
Persönlich beim Konsulat bzw. bei der Konsularabteilung der Botschaft.
(a) 1 Antragsformular (erhältlich unter www.mae.ro oder bei der Botschaft)
(b) 2 aktuelle Passfotos (3 x 4 cm).
(c) Reisepass, der noch mindestens 3 Monate über die Visumgültigkeit hinaus gültig ist, innerhalb der letzten 10 Jahre ausgestellt wurde und 2 freie Seiten enthält.
(d) Gebühr (bei Antragstellung in bar).
(e) Ggf. Buchungsbestätigung (Pauschalreise) oder bei privaten Besuchen notariell beglaubigte Einladung seitens einer physischen oder juristischen Person mit Wohnsitz in Rumänien.
(f) Nachweis einer Hin- und Rückfahrkarte.
(g) Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel (Gegenwert von 50 € pro Tag).
(h) Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung mit einer Abdeckung von mindestens 30.000 €.
(i) Unterkunftsnachweis.
(j) Frankierter Einschreiben-Rückumschlag.
Geschäftsreisen zusätzlich:
(k) Schreiben bzw. Einladung der eigenen Firma und des rumänischen Geschäftspartners (z. T. sind zusätzliche Unterlagen erforderlich).
Staatsangehörige von visumpflichtigen Ländern müssen vor der Einreise in den Schengenraum ein Schengenvisum für das Land beantragen, in das zuerst bei der Durchreise durch den Schengenraum eingereist wird. Dieses wird nur bei der zuständigen konsularischen Vertretung des Landes, in dem die Person ihren dauerhaften Wohnsitz hat, ausgestellt. Deshalb werden bei den rumänischen Vertretungen in Deutschland und Österreich Visa nur mehr in Individualfällen ausgestellt.
Einzelheiten von der zuständigen konsularischen Vertretung.
Kurzzeitaufenthalt: I.d.R. 2-7 Tage; Langzeitaufenthalt: Bis zu 30 Tage. Staatsangehörige von Ländern, die eine Einladung benötigen, müssen mit einer noch längeren Bearbeitungszeit rechnen.
Nachweis ausreichender Finanzmittel (Mittel zur Bestreitung des Lebensunterhalts):
Visumpflichtige Drittstaatsangehörige müssen bei der Einreise nach Rumänien bzw. im Rahmen des Visumantrags den Nachweis erbringen, dass sie über ausreichende finanzielle Mittel für die Dauer des geplanten Aufenthalts sowie für die Rückreise verfügen.
Rück- oder Weiterreisepapiere, Unterkunftsnachweis, ausreichende Geldmittel (ausgenommen sind u. a. EU-Bürger und Schweizer), Nachweis einer in Rumänien gültigen Krankenversicherung (EU-Bürger: Europäische Krankenversicherungskarte; Reiserückholversicherung dringend empfohlen).
EU-Bürger, die sich länger als 3 Monate in Rumänien aufhalten wollen, müssen ihren Aufenthalt bei der zuständigen Verwaltungsbehörde des Immigrationsamtes vor Ablauf der 3 Monate registrieren lassen. Dazu ist u. U. der Reisepass erforderlich.
Deutsche: Personalausweis oder elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren oder noch gültiger maschinenlesbarer Kinderreisepass (dieser wird seit dem 1.1.2024 nicht mehr ausgestellt; bereits vorhandene Kinderreisepässe können bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit entsprechend der Einreisebestimmungen der einzelnen Länder genutzt werden).
Österreicher: Personalausweis oder eigener Reisepass.
Schweizer: Identitätskarte oder eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Vögel: Exotische Vögel benötigen ein tierärztliches Gesundheitszeugnis, in dem bestätigt wird, dass ihr Herkunftsort frei von ansteckenden Krankheiten ist. Der Nachweis einer Impfung gegen Newcastle-Krankheit ist erforderlich.
Allgemein erforderlich, der Reisepass muss bei Visumpflicht noch mind. 3 Monate über die Visumgültigkeit hinaus gültig sein und innerhalb der letzten 10 Jahre ausgestellt worden sein. Besteht keine Visumpflicht, muss er während des Aufenthalts inklusive des Ausreisetags gültig sein. Fluggesellschaften weichen zum Teil von den staatlichen Anforderungen an den Reisepass ab.
EU-/EWR-Bürger sowie Schweizer Staatsangehörige:
Staatsbürger von EU- und EWR-Ländern sowie der Schweiz benötigen kein Visum für die Einreise nach Rumänien. Ein gültiger Personalausweis oder Reisepass ist ausreichend. Wer sich länger als 90 Tage im Land aufhalten möchte, muss sich bei den lokalen Behörden (Generalinspektorat für Einwanderung – IGI) registrieren lassen.
Visumfreie Einreise für Drittstaaten (bis zu 90 Tage innerhalb von 180 Tagen):
Staatsangehörige der folgenden Länder können Rumänien sowie andere Staaten des Schengen-Raums für touristische oder geschäftliche Zwecke bis zu 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen visumfrei besuchen:
Wichtige Hinweise & Sonderregelungen:
Staatsangehörige von Ländern, die oben nicht aufgeführt sind, wird dringend empfohlen, sich vor der Reise bei der zuständigen rumänischen Botschaft oder dem Konsulat über die aktuellen Visabestimmungen zu informieren.
Stand -
(Unverändert gültig seit: )
Rumänien
238.391 qkm.
19.237.691 (UNO Schätzung 2020).
84 pro qkm.
Bukarest.
Rumänien grenzt im Norden an die Ukraine, im Osten an Moldawien, im Südosten an das Schwarze Meer, im Süden an Bulgarien, im Südwesten an Serbien und im Westen an Ungarn. Durch das Land zieht sich der mächtige Bogen der Karpaten, der von den Südkarpaten zur Bukowina reicht und das Siebenbürgische Hochland in der Mitte des Landes einschließt. Den Süden des Landes zwischen den Karpaten und der flachen Donauebene nimmt die leicht wellige Walachei mit der Hauptstadt Bukarest ein. Die Donau bildet die Grenze nach Bulgarien. Im Westen hat Rumänien Anteil an der großen Tiefebene, die sich weiter nach Ungarn zieht. Die Hafenstadt Constanta, die Donaumündung und zahlreiche Urlaubsorte liegen am Schwarzen Meer (225 km Küstenlinie) im Osten.
Republik seit 1991. Verfassung von 1991, letzte Änderung: 2003. Zweikammerparlament (Abgeordnetenkammer und Senat mit insgesamt 588 Sitzen). Die neue Verfassung von 1991 bildet die Grundlage des demokratischen und sozialen Rechtsstaats und garantiert Parteienpluralismus. Rumänien ist EU-Mitglied.
Nicusor Dan, seit Mai 2025.
Premierminister Ilie Bolojan, seit Juni 2025.
220/230 V, 50 Hz.
Premierminister Ilie Bolojan, seit Juni 2025.
Rumänien ist ein Land der weiten Ebenen, bewaldeten Berge, mittelalterlichen Städte und vielschichtigen Geschichte, die vom Römischen Reich über das Osmanische und Österreichisch-Ungarische Reich bis in die kommunistische Ära und darüber hinaus reicht. Im Südosten Europas an der Westküste des Schwarzen Meeres gelegen, verbindet es mitteleuropäische, balkanische und osteuropäische Einflüsse zu einer ganz eigenen Identität.
Das Schloss Bran in Transsilvanien, das Touristen häufig als Draculas Schloss präsentiert wird, gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen des Landes. Rumänien hat Besuchern jedoch weit mehr zu bieten: Gotische Kirchen, osmanische Spuren, k. u. k. Architektur und imposante Boulevardstrassen prägen die Städte, oft vor der Kulisse der Karpaten oder sanfter ländlicher Landschaften.
Die Hauptstadt Bukarest ist eine Stadt der Kontraste. Elegante Gebäude des 19. Jahrhunderts und grüne Alleen stehen direkt neben kolossaler Architektur aus der kommunistischen Ära, wie dem gewaltigen Parlamentspalast (Palatul Parlamentului). In den letzten Jahren hat sich Bukarest mit zahlreichen Cafés, Restaurants, Galerien und einem lebendigen Nachtleben zu einer kreativen und dynamischen Metropole entwickelt.
Abseits der Hauptstadt zeigt sich die regionale Vielfalt Rumäniens: In **Siebenbürgen (Transsilvanien)** bewahren Städte wie Brașov (Kronstadt), Sibiu (Hermannstadt) und Sighișoara (Schässburg) ihr sächsisches und österreichisch-ungarisches Erbe mit gut erhaltenen Altstädten und Kirchenburgen. Im Norden besticht die Region **Maramureș** durch ihre traditionellen Holzkirchen und eine unberührte Dorfkultur. Die malerische Küste am **Schwarzen Meer** bietet vor allem Familien Ferienorte mit weissen Sandstränden.
Die unberührte Natur ist ein Paradies für Wanderer und Outdoor-Begeisterte. In den Wäldern der Karpaten leben einige der letzten grossen Braunbären-, Wolfs- und Luchspopulationen Europas. Im Südosten bildet das **Donaudelta** eines der wichtigsten Feuchtgebiete des Kontinents mit einer einzigartigen Vogel- und Pflanzenwelt.
Reise- und Einreisehinweise (Schengen-Vollbeitritt):
Seit dem 1. Januar 2025 ist Rumänien vollkommenes Mitglied des **Schengen-Raums**. Damit sind nach dem Wegfall der Luft- und Seegrenzkontrollen im März 2024 nun auch die Kontrollen an den **Landgrenzen** zu anderen Schengen-Staaten entfallen. Für Staatsbürger der EU, Österreichs und der Schweiz ist die Einreise mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass passkontrollfrei möglich. Landeswährung bleibt weiterhin der **Rumänische Leu (RON)**.
Die Anreise auf dem Luftweg ist die beliebteste und schnellste Möglichkeit, nach Rumänien zu reisen. Das Land verfügt über ein gut ausgebautes Netz von internationalen Flughäfen, die sowohl die Hauptstadt als auch wichtige regionale Zentren direkt mit Europa und der Welt verbinden.
Hauptflughafen:
Der wichtigste und geschäftigste Flughafen des Landes ist der Flughafen Bukarest Henri Coandă (OTP), etwa 16 km nördlich des Stadtzentrums von Bukarest. Er dient als wichtigstes Drehkreuz für den internationalen Flugverkehr sowie für Langstreckenverbindungen.
Wichtige Regionalflughäfen:
Neben der Hauptstadt werden regionale Flughäfen für Reisende immer attraktiver, um bestimmte Landesteile direkt anzusteuern. Zu den bedeutendsten gehören:
Fluggesellschaften & Direktverbindungen aus DACH-Ländern:
Rumäniens nationale Fluggesellschaft Tarom (RO) bietet Direktflüge von Frankfurt/M., München und Wien nach Bukarest sowie saisonal von Stuttgart nach Timișoara und Sibiu an.
Zahlreiche europäische Liniengesellschaften bedienen Direktverbindungen:
Ein dichtes Netz bieten zudem Low-Cost-Airlines an:
Interkontinentalverbindungen:
Direkte Langstreckenflüge nach Rumänien sind begrenzt. Viele internationale Passagiere reisen daher über grosse europäische Drehkreuze wie Frankfurt, München, Wien, Amsterdam, Paris oder Istanbul (Turkish Airlines) an.
Frankfurt - Bukarest: 2 Std. 15 Min.; Wien - Bukarest: 1 Std. 30 Min.; Zürich - Bukarest: 2 Std. 15 Min.
Der internationale Flughafen Constanta (CND) liegt ca. 25 km nordwestlich der Stadt und dient sowohl als Zivil- als auch als Militärflughafen.
Rumänien grenzt an Ungarn, Serbien, Bulgarien, die Ukraine und Moldau. Durch den Beitritt zum Schengen-Raum gestalten sich Landreisen aus Mitteleuropa besonders einfach.
Anreise mit dem Auto:
Die beliebteste Route aus Deutschland, Österreich und der Schweiz führt über Deutschland, Österreich und Ungarn. Die rumänische Autobahn A1 schliesst bei Nădlac direkt an die ungarische Autobahn M43 an. Von der Grenze verläuft sie über Arad, Timișoara und Lugoj bis nach Sibiu (Hermannstadt), wo die E81 weiter Richtung Bukarest führt. Die Autobahn A2 verbindet die Hauptstadt Bukarest direkt mit Constanța an der Schwarzmeerküste.
Weitere wichtige Landverbindungen bestehen aus Bulgarien (u. a. über die Donau-Brücke zwischen Ruse und Giurgiu südlich von Bukarest) sowie aus Moldau (Richtung Chișinău). Die Strassenverhältnisse auf Autobahnen und Hauptverkehrsachsen sind sehr gut; auf kleineren Landstrassen und in Gebirgsregionen kann der Verkehr langsamer verlaufen.
Grenzkontrollen & Dokumente:
Seit dem vollständigen Schengen-Beitritt Rumäniens sind die regulären Passkontrollen an den Landgrenzen zu den EU-/Schengen-Nachbarstaaten (Ungarn und Bulgarien) aufgehoben. Dennoch können stichprobenartige Sicherheits- und Zollkontrollen stattfinden. Reisende müssen stets gültige Ausweisdokumente (Personalausweis oder Reisepass) sowie den nationalen Führerschein, den Fahrzeugschein und die Internationale Versicherungskarte (Grüne Karte) mitführen.
Maut / Vignettenpflicht (Rovinieta):
Auf allen rumänischen Nationalstrassen und Autobahnen besteht für Pkw und Wohnmobile Mautpflicht in Form einer elektronischen Vignette (Rovinieta). Die Vignette ist für verschiedene Zeiträume (u. a. 1 Tag, 10 Tage, 30 Tage, 60 Tage oder 1 Jahr) erhältlich. Das bisherige 7-Tage-Format wurde durch flexiblere Tages- und 10-Tages-Optionen ersetzt. Die Rovinieta sollte am besten vorab online über die offizielle Website roviniete.ro erworben werden. Alternativ ist der Kauf an Grenzüberfängen sowie an Tankstellen (z. B. Petrom, Rompetrol, MOL, OMV) möglich. Das Kennzeichen wird elektronisch erfasst.
Fernbusse:
Aufgrund der grossen rumänischen Gemeinschaft im Ausland ist das Netz an internationalen Fernbusverbindungen hervorragend ausgebaut. Anbieter wie Flixbus bieten regelmässige Direktverbindungen aus zahlreichen Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Rumänien an. Wichtige Umsteigepunkte und Zielorte sind u. a. Bukarest, Cluj-Napoca, Timișoara und Brașov.
Pannenhilfe:
Bei Pannen ist der rumänische Automobilklub Automobil Clubul Român (ACR) unter der Rufnummer +40 (21) 315 55 10 oder über die Kurzwahl 9699 erreichbar.
In Rumänien gilt auf fast allen Nationalstrassen, Schnellstrassen und Autobahnen eine elektronische Mautpflicht (Rovinieta). Für das Fahren im gebührenpflichtigen Strassennetz muss vorab eine gültige e-Vignette gelöst werden. Die Maut kann online, an Tankstellen, Grenzübergängen sowie an autorisierten Verkaufsstellen für Zeiträume von einem Tag bis zu einem Jahr erworben werden.
Die Kontrolle erfolgt vollständig elektronisch über ein Netz von Festinstallations- und mobilen Kameras an den Strassen, die das Kennzeichen automatisch mit der zentralen Datenbank abgleichen. Bei Fahrten ohne gültige Rovinieta werden automatisch Bussgelder ausgestellt.
Rumänien verfügt über ein weit verzweigtes Schienennetz und internationale Zugverbindungen mit mehreren Nachbarstaaten. Wichtigster Eisenbahnknotenpunkt des Landes ist die Hauptstadt Bukarest mit dem Hauptbahnhof Gara de Nord. Von hier aus bestehen direkte Verbindungen unter anderem nach Budapest, Wien, Prag, Chișinău, Sofia und Istanbul.
Nationale Bahngesellschaft:
Der Grossteil des Personenverkehrs wird von der staatlichen Eisenbahngesellschaft CFR Călători betrieben. Das Zugangebot reicht von modernen Intercity-Verbindungen (IC) bis hin zu langsameren Regionalzügen (Regio). Fahrzeiten und Komfortstandards variieren je nach Zugkategorie und Strecke erheblich.
Anreise aus Deutschland, Österreich und der Schweiz:
Die Hauptroute für internationale Züge nach Rumänien führt über Ungarn (Budapest). Wichtige Verbindungen aus den DACH-Ländern sind:
Hinweis zu Nachbarstaaten: Bei Zugreisen in die Republik Moldau (Chișinău) kommt es an der Grenze aufgrund der unterschiedlichen Spurweiten zu technischen Verzögerungen durch das Umspuren der Fahrgestelle.
Rumänien ist an das europäische Schienennetz von Interrail und Eurail angeschlossen. Sowohl der Interrail One Country Pass als auch der Interrail Global Pass sind auf den meisten Strecken der nationalen Bahngesellschaft CFR Călători gültig.
Sitzplatzreservierungen:
Auf vielen Fernverbindungen (InterCity, InterRegio) sowie in internationalen Zügen besteht in Rumänien eine Sitzplatzreservierungspflicht. Die erforderlichen Reservierungen sollten vor Fahrtantritt an den Fahrkartenschaltern der Bahnhöfe oder online erworben werden.
Preistipp: Wer ausschliesslich innerhalb Rumöniens mit der Bahn reisen möchte, sollte aufgrund der vergleichsweise günstigen regulären Bahntarife im Land vorab prüfen, ob der Kauf von Einzeltickets preiswerter ist als der Interrail One Country Pass.
Die Anreise auf dem Wasserweg erfolgt über das Schwarze Meer oder über die Donau. Im Vergleich zum Flug-, Strassen- und Schienenverkehr spielt die Passagierschifffahrt für die reine Anreise eine untergeordnete Rolle, ist jedoch im Bereich der Flusskreuzfahrten von grosser Bedeutung.
Seehafen Constanța:
Der bedeutendste Seehafen Rumäniens und einer der grössten Häfen Europas ist Constanța an der Schwarzmeerküste. Er dient als zentraler Anlaufpunkt für Passagierschiffe und Kreuzfahrtschiffe im Schwarzmeerraum.
Donau-Flusskreuzfahrten & Binnenwasserstrassen:
Auf der Donau werden zahlreiche mehrtägige Flusskreuzfahrten (u. a. ab Passau oder Wien) bis zum Schwarzen Meer angeboten. Die Routen führen über mehrere europäische Hauptstädte wie Wien, Bratislava, Budapest und Belgrad nach Rumänien. Zu den wichtigsten rumänischen Anlegestellen und Häfen entlang der Donau und im Donaudelta gehören Drobeta-Turnu Severin, Giurgiu (nahe Bukarest), Brăila, Tulcea und Sulina.
Auf der europäischen Binnenwasserstrasse Rotterdam–Constanța, die die Nordsee über Rhein, Main, Main-Donau-Kanal und Donau direkt mit dem Schwarzen Meer verbindet, verkehren ebenfalls Passagier- und Kreuzfahrtschiffe. Weitere Informationen erteilt das Rumänische Touristenamt.
Kreuzfahrten & Reedereien:
Auf ihren Donau-Kreuzfahrten steuern namhafte Reedereien wie nicko cruises, Phoenix Reisen GmbH und SE-Tours regelmässig Häfen und Anlegestellen in Rumänien an. Viele dieser Flusskreuzfahrten führen aus Serbien oder Bulgarien kommend weiter durch das artenreiche Donaudelta bis ans Schwarze Meer.
Internationale Seekreuzfahrtschiffe laufen im Sommer gelegentlich den Hafen von Constanța im Rahmen von Schwarzmeer-Routen an. Bitte beachten Sie, dass sich Fahrpläne und Anläufe je nach regionaler Sicherheitslage im Schwarzmeerraum kurzfristig ändern können.
Im Vergleich zum Schienen- und Strassenverkehr spielen Inlandsflüge für die meisten Kurzstrecken eine untergeordnete Rolle. Aufgrund der geografischen Ausdehnung Rumäniens und der Gebirgsketten der Karpaten, die einzelne Regionen voneinander trennen, bieten Inlandsflüge auf längeren Strecken jedoch eine erhebliche Zeitersparnis.
Streckennetz & Fluggesellschaften:
Bukarest dient als zentrales Drehkreuz für den Inlandsflugverkehr. Die wichtigste Fluggesellschaft für Binnenverbindungen ist die nationale Airline TAROM (RO), die die Hauptstadt regelmässig mit grösseren Regionalzentren wie Cluj-Napoca, Timișoara, Iași, Oradea, Suceava und Baia Mare verbindet. Zudem bedienen Low-Cost-Airlines (u. a. Wizz Air) ausgewählte Inlandsrouten.
Das Auto gehört zu den wichtigsten Verkehrsmitteln in Rumänien, um abgelegene Regionen, Berggebiete und kleinere Ortschaften zu erreichen, die nicht direkt an das Flug- oder Bahnnetz angeschlossen sind. Für europäische Verhältnisse ist das Land flächenmässig gross; durch gebirgige Abschnitte und Durchfahrten von Ortschaften können Fahrzeiten oft länger ausfallen als die reinen Kilometerdistanzen vermuten lassen.
Strassennetz & Autobahnen:
Das rumänische Autobahnnetz wird stetig ausgebaut – insbesondere im Westen des Landes und rund um Bukarest. Wichtige Zentren wie Bukarest, Cluj-Napoca, Brașov, Sibiu, Timișoara und Constanța sind über das Hauptstrassennetz gut miteinander verbunden.
Panorama-Passstrassen:
Besonders eindrucksvoll sind die Fahrten durch die Karpaten über die beiden berühmten Passstrassen, die die Walachei mit Siebenbürgen verbinden:
Hinweis: Beide Passstrassen sind in der Regel nur in den schneefreien Sommermonaten (ca. Juni bis Oktober) geöffnet und im Winter wegen Schnee und Eis gesperrt.
Maut (Rovinieta):
Auf allen Nationalstrassen und Autobahnen besteht für Pkw Mautpflicht. Die elektronische Vignette (Rovinieta) ist für Zeiträume von 1 Tag, 10 Tagen, 30 Tagen, 60 Tagen oder 1 Jahr erhältlich. Der Kauf sollte am besten vorab online bei roviniete.ro oder direkt an den Grenzübergängen sowie Tankstellen erfolgen.
Tankstellen & Kraftstoff:
Tankstellen (u. a. Petrom, Rompetrol, MOL, OMV) sind flächendeckend vorhanden, an Hauptverkehrsstrassen und Autobahnen häufig rund um die Uhr. Die Kraftstoffpreise sind im mitteleuropäischen Vergleich meist günstiger. Die Akzeptanz von internationalen Kredit- und Debitkarten ist an allen modernen Tankstellen Standard; in sehr entlegenen ländlichen Gebieten empfiehlt sich jedoch weiterhin die Mitnahme von etwas Bargeld in der Landeswährung (RON).
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Die Strassenqualität variiert in Rumänien je nach Region und Strassentyp erheblich. Autobahnen, Europastrassen und die wichtigsten Hauptverbindungsstrassen (Nationalstrassen / DN) zwischen den grösseren Städten – insbesondere im Westen des Landes und rund um Bukarest – sind in einem guten Zustand.
Nebenstrassen & ländliche Regionen:
Nebenstrassen sowie Fahrwege zu kleineren Dörfern weisen häufiger Schlaglöcher, unebene Fahrbahnen und fehlende Asphaltierung auf. Bei starkem Regen sind unbefestigte Strecken ohne Allradantrieb schwer passierbar. Es empfiehlt sich daher, auf den ausgeschilderten Nationalstrassen zu bleiben und Abkürzungen über untergeordnete Landwege zu vermeiden.
Besonderheiten & Sicherheitshinweise:
Das Strassennetz in Rumänien gliedert sich in folgende Kategorien und Kennzeichnungen:
Mietwagen:
Mietwagen sind in Rumänien flächendeckend verfügbar. Vertretungen internationaler sowie lokaler Autovermietungen finden sich an allen grösseren Flughäfen, Hauptbahnhöfen und in Städten wie Bukarest, Cluj-Napoca, Brașov, Timișoara und Sibiu. Ein Mietwagen bietet die flexibelste Möglichkeit, Panoramastrassen wie die Transfăgărășan oder abgelegene Dörfer in Siebenbürgen und Maramureș zu erkunden.
Voraussetzungen & Bestimmungen:
Taxis & Ride-Hailing:
Taxis stehen in rumänischen Städten wie Bukarest, Cluj-Napoca, Brașov und Timișoara flächendeckend zur Verfügung. Offizielle, lizensierte Taxis sind durch Firmenschilder, ein Dachschild sowie gut sichtbare Tarifaufdrucke an den Fahrzeugtüren erkennbar (die Fahrzeugfarben variieren, in Bukarest sind sie meist gelb). Fahrten sind im europäischen Vergleich günstig.
Praxistipps für Taxis:
Ride-Hailing-Dienste (Uber & Bolt):
In Grossstädten sind Vermittlungs-Dienste wie Uber und Bolt extrem weit verbreitet und werden von Besuchern oft bevorzugt, da Preis und Route vorab in der App transparent angezeigt und bargeldlos abgewickelt werden.
Das Radfahren in Rumänien reicht von städtischem Pendeln über gemütliche Touren durch ländliche Regionen bis hin zu anspruchsvollem Mountainbiking in den Karpaten. Abseits der Großstädte bietet das Land mit abwechslungsreichen Landschaften, traditionellen Dörfern und ruhigen Nebenstraßen hervorragende Bedingungen für erfahrene Radfahrer.
Fernradwege & Radfernreisen:
In mehreren Regionen wird die Infrastruktur für den Radtourismus stetig ausgebaut. Dazu gehören Abschnitte des internationalen EuroVelo-Netzes (insbesondere EuroVelo 6 entlang der Donau). Die Donau-Region sowie Siebenbürgen (Transsilvanien) zählen dank ihrer historischen Städte, eindrucksvollen Szenerien und verkehrsarmen Landstraßen zu den beliebtesten Zielen für Mehrtagestouren.
Mountainbiking & Rennrad in den Karpaten:
Mountainbiking und Rennradfahren erfreuen sich in den Gebirgsregionen wachsender Beliebtheit. Hotspots sind die Regionen rund um Brașov (Kronstadt), Sibiu (Hermannstadt) und das Apuseni-Gebirge. Aufgrund steiler Steigungen, kurvenreicher Strecken und rasch wechselnder Wetterbedingungen erfordern viele Routen im Gebirge eine gute körperliche Kondition.
Radinfrastruktur in Städten:
Die städtische Radinfrastruktur ist regional sehr unterschiedlich ausgeprägt. Während Bukarest im Vergleich zu westeuropäischen Hauptstädten nur über wenige getrennte Radwege verfügt, investieren andere Großstädte (wie Cluj-Napoca oder Sibiu) zunehmend in den Ausbau von Radwegen und städtischen Bike-Sharing-Systemen.
Fern- und Kleinbusse bilden einen zentralen Pfeiler des öffentlichen Personennah- und Fernverkehrs in Rumänien. Sie ergänzen das Schienennetz ideal und verbinden auch entlegene Ortschaften sowie ländliche Regionen, die nicht direkt von Zügen angefahren werden.
Fahrzeugtypen & Streckennetz:
Das Angebot reicht von modernen, klimatisierten Reisebussen auf den Hauptstrecken zwischen den Grossstädten bis hin zu kleineren Minibussen (microbuze), die im regionalen und ländlichen Linienverkehr eingesetzt werden. Neben Bukarest dienen auch regionale Zentren wie Cluj-Napoca, Brașov, Iași und Timișoara als wichtige Knotenpunkte für den Busverkehr.
Tickets & Fahrpreise:
Fahrkarten sind im europäischen Vergleich sehr günstig. Je nach Anbieter und Strecke können Tickets vorab online, an den Busbahnhöfen (Autogară) oder direkt beim Fahrer erworben werden. Auf Hauptverbindungen empfiehlt sich eine Reservierung im Voraus.
Verkehrsbestimmungen:
Geschwindigkeitsbegrenzungen (für Pkw):
Hinweis zu Bußgeldern: Polizei- und Geschwindigkeitskontrollen sind auf Hauptverkehrsachsen und Autobahnen häufig. Verstöße können mit sofortigen Bußgeldern geahndet werden.
Rumänien verfügt über ein gut ausgebautes Netz an Pannendiensten und Abschleppunternehmen – insbesondere entlang der Autobahnen, Nationalstrassen und rund um die grösseren Städte. In abgelegenen ländlichen Gebieten oder Gebirgsregionen kann die Anfahrtszeit vor allem im Winter länger ausfallen.
Allgemeiner Notruf:
Die europaweite Notrufnummer für Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr ist in Rumänien die 112.
Rumänischer Automobilklub (ACR):
Der rumänische Automobilklub Automobil Clubul Român (ACR) bietet Pannendienste für eigene Mitglieder sowie für Mitglieder partnerrelevanter internationaler Automobilklubs (z. B. ADAC, ÖAMTC, TCS) an.
Kontakt: Tel. +40 (21) 315 55 10 oder nationale Kurzwahl 9699.
Pannen- und Notruf für Klubs aus dem DACH-Raum (z. B. ADAC):
Der Auslandsnotruf des ADAC steht Mitgliedern und Inhabern eines Auslandskranken- und Unfallschutzes rund um die Uhr zur Verfügung (Unterstützung bei Pannen, Unfällen, Dokumentenverlust oder medizinischen Notfällen):
Mietwagen-Hinweis: Bei einer Panne oder einem Unfall mit einem Mietwagen sollte immer zuerst die Notfallnummer der Autovermietung kontaktiert werden, da die meisten Mietverträge eigene Pannenschutzleistungen vorschreiben.
Bei Fahrten in Rumänien müssen Führerschein, Ausweisdokumente (Reisepass oder Personalausweis), Fahrzeugschein sowie der Versicherungsnachweis stets im Fahrzeug mitgeführt werden. Auf allen gebührenpflichtigen Straßen muss zudem eine gültige elektronische Maut (Rovinieta) auf das Kennzeichen registriert sein.
Führerscheinbestimmungen:
Kfz-Versicherung & Versicherungsnachweis:
In rumänischen Großstädten gibt es ein gut ausgebautes und preiswertes Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln.
Öffentlicher Nahverkehr in Bukarest:
Die Hauptstadt Bukarest verfügt über ein umfangreiches Nahverkehrsnetz aus U-Bahn, Bus Linien, Straßenbahnen und Oberleitungsbussen (Trolleybussen).
Öffentlicher Nahverkehr in anderen Städten:
Weitere Großstädte wie Cluj-Napoca, Timișoara, Iași und Brașov betreiben eigene, gut ausgebildete Bus- und Straßenbahnnetze. In kleineren Städten liegt der Schwerpunkt auf Bussen, Minibussen (microbuze) und Taxis. Die Fahrpreise sind im gesamten Land im europäischen Vergleich sehr günstig.
Rumänien verfügt über eines der grössten Schienennetze Osteuropas. Die Bahn ist weiterhin ein wichtiges und preiswertes Verkehrsmittel für Reisen zwischen den Grossstädten und Regionen. Der Personenverkehr wird überwiegend von der staatlichen Eisenbahngesellschaft CFR Călători betrieben.
Streckennetz & Züge:
Direkte Bahnverbindungen verknüpfen Bukarest mit Städten wie Cluj-Napoca, Brașov, Sibiu, Timișoara, Iași, Constanța und Suceava. Auf längeren Inlandsstrecken (z. B. von Bukarest in den Norden oder Westen des Landes) verkehren Nachtzüge mit Schlaf- und Liegewagen.
Zugkategorien & Komfort:
Fahrkarten & Buchung:
Die Fahrpreise sind im europäischen Vergleich sehr günstig. Tickets und Reservierungen können bequem vorab online über die Website der CFR Călători, per mobiler App oder direkt an den Bahnhofsschaltern gekauft werden.
Barrierefreiheit & Praxishinweis:
In vielen rumänischen Zügen und auf älteren Bahnhöfen befinden sich die Einstiegstüren der Waggons recht hoch über dem Bahnsteig. Das Einsteigen mit schwerem Gepäck oder für Personen mit eingeschränkter Mobilität kann daher beschwerlich sein.
Rumänien ist vollständig an das internationale Schienennetz von Interrail und Eurail angeschlossen. Sowohl der Interrail One Country Pass als auch der Interrail Global Pass (sowie Eurail Passes für Nicht-EU-Bürger) werden auf fast allen Verbindungen der staatlichen Bahngesellschaft CFR Călători akzeptiert.
Sitzplatzreservierungen:
Beachten Sie, dass in Rumänien auf den meisten Fernverkehrszügen (InterCity, InterRegio) sowie in internationalen Zügen eine obligatorische Sitzplatzreservierungspflicht besteht. Die Reservierungsgebühren müssen vor Fahrtantritt zusätzlich an den Schaltern oder online erworben werden.
Preistipp: Wer ausschliesslich innerhalb Rumöniens reist, sollte vorab die Preise für reguläre Einzeltickets vergleichen. Da die Bahntarife im Land im europäischen Vergleich sehr günstig sind, ist der Kauf von Einzelfahrkarten oft preiswerter als der Interrail One Country Pass.
Die Binnenschifffahrt spielt in Rumänien vor allem entlang der Donau, auf dem Donau-Schwarzmeer-Kanal sowie im artenreichen Donaudelta eine wichtige Rolle – sowohl für den Frachtverkehr als auch für den lokalen Personenverkehr und den Tourismus. Zu den schiffbaren Flüssen des Landes gehören neben der Donau unter anderem die Theiss (Tisa), Mureș, Siret und der Pruth (Prut).
Donaudelta & Personenschifffahrt:
Das Donaudelta ist weitgehend frei von Autostrassen, sodass Schiffe und Boote das Hauptverkehrsmittel darstellen. Die Stadt Tulcea gilt als das zentrale Tor zum Delta. Von hier aus verkehren Linienfähren, Passagierschiffe und Wassertaxis zu isolierten Ortschaften wie Sulina, Sfântu Gheorghe und Mila 23. Für Touristen werden Tagesausflüge, mehrtägige Naturkreuzfahrten sowie Fahrten mit Fischer- oder Schnellbooten angeboten, um Pelikane, Reiher und andere seltene Vogelarten in den schmalen Schilfkanälen zu beobachten.
Fährverbindungen entlang der Donau:
Entlang der Donau bestehen an mehreren Punkten Autofähren und Passagierschiffe zur Überquerung des Flusses sowie zur regionalen Anbindung, unter anderem bei Brăila, Galați, Tulcea und Smârdan. Zudem verbinden Ausflugsschiffe in den Sommermonaten Küstenorte entlang der Schwarzmeerküste.
Schwarzmeerhafen Constanța:
Der Hafen von Constanța ist der bedeutendste Seehafen des Landes und bildet den Endpunkt des europäischen Binnenwasserweges Rhein-Main-Donau zum Schwarzen Meer.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und Reiserückhoversicherung wird empfohlen. Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Die EHIC regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung beim Krankheitsfall für EU- und EFTA-Staatsbürger.
Im Krankheitsfall wendet man sich an einen Vertragsarzt oder eine Vertragseinrichtung, die mit der nationalen Krankenkasse (Casa Judeteana di Asigurari de Sanatate) verbunden ist.
In der EHIC ist kein Rücktransport nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall im Ausland enthalten. Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen diese Leistung nicht anbieten. Einen Rücktransport bezahlen nur private Reiseversicherungen. Es wird deshalb empfohlen für die Dauer des Aufenthalts eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden.
Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
[1] Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird durch Zecken übertragen. Bei längerem Aufenthalt und besonderer Exposition wird eine Impfung gegen FSME empfohlen.
[2] Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
[3] Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten (z.B. Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen) die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Leitungswasser ist in der Regel gechlort und es hat keine Trinkwasserqualität. Leitungswasser sollte abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden.
Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Durch hygienisches Essen und Trinken - nur Abgekochtes, nichts lau Aufgewärmtes; Leitungswasser, Salat und Fisch mit Vorsicht genießen - können Durchfallerscheinungen vermieden werden. Von dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln, vor allem Fleisch, aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird abgeraten.
Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.
Landesweit besteht in den Sommermonaten das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Tuberkulose kann vorkommen. Die Ansteckung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion.
Das von Mücken übertragene West-Nil-Fieber kommt in Rumänien in den Sommermonaten vor. Eine Schutzimpfung gibt es nicht, es empfiehlt sich ein wirksamer Mückenschutz.
1 Leu (Plural: Lei) = 100 Bani. Währungskürzel: RON (ISO-Code).
Banknoten gibt es im Wert von 500, 200, 100, 50, 10, 5 Lei und 1 Leu, Münzen im Wert von 50, 10, 5 und 1 Bani.
Mastercard, American Express, Diners Club und Visa werden in größeren Hotels, Mietwagenfirmen und einigen Restaurants und Geschäften akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. Reiseschecks werden in Rumänien in größeren Städten in wenigen Banken und Wechselstuben eingetauscht und sollten in Euro oder US-Dollar ausgestellt sein.
I. Allgemeinen von Mo-Fr 08.00-13.00 und 14.00-17.00/18.00 Uhr.
Amtssprache ist Rumänisch. In den Grenzgebieten wird mitunter Ungarisch, Serbisch, Ukrainisch, Bulgarisch, Armenisch oder Jiddisch gesprochen. Französisch ist weit verbreitet, im Banat (Südwestrumänien) und in Transsilvanien (Siebenbürgen) wird viel Deutsch gesprochen, und in den Touristengebieten spricht man auch Englisch.
Zoll- und Einfuhrbestimmungen für Rumänien:
Reisen innerhalb der EU (EU-Binnenverkehr):
Waren für den persönlichen Eigenbedarf können von Personen ab 17 Jahren abgabenfrei aus anderen EU-Mitgliedstaaten nach Rumänien transportiert werden, sofern die Steuern im Erwerbsland bezahlt wurden. Zur Abgrenzung zwischen privatem Eigenbedarf und gewerblichem Verkehr gelten folgende Richtmengen:
Einreise aus Nicht-EU-Ländern (Drittstaaten):
Bei der Einreise aus einem Nicht-EU-Land gelten für Reisende ab 17 Jahren folgende zollfreie Freimengen für den persönlichen Gebrauch:
Hinweis: Jugendliche und Kinder unter 17 Jahren dürfen keine Freimengen für Tabakwaren oder Alkohol in Anspruch nehmen.
Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äussere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.
Alle nicht in Dosen verpackte Tierprodukte wie Fleisch, Milch und Milchprodukte (siehe auch Einfuhrbestimmungen), pornografische Erzeugnisse und Drogen. Für lebendes Geflügel, Fleisch und Fleischerzeugnisse besteht im Reiseverkehr ein generelles Einfuhrverbot aus Drittländern (ausgenommen aus den Färöer, Grönland, Island, Liechtenstein und der Schweiz).
Es besteht ein Einfuhrverbot u.a. für die folgenden Waren aus der Russischen Föderation in die EU: Diamanten, Gold, Schmuck, Zigaretten, Kosmetikartikel, Meeresfrüchte (z.B. Kaviar), Spirituosen (z.B. Vodka), Schuhe, Kleidung und Smartwatches.
Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.
Computer, Laptops, Drucker u. ä. sowie Schmuck und Kunstgegenstände müssen deklariert werden.
Reisende, die von außerhalb der Europäischen Union u.a. Fleisch- und Milcherzeugnisse in die EU einführen, müssen diese anmelden. Die Regelung gilt nicht für die Einfuhr von tierischen Produkten aus den EU-Staaten sowie aus Andorra, Liechtenstein, Norwegen, San Marino und der Schweiz. Wer diese Produkte nicht anmeldet, muss mit Geldstrafen oder strafrechtlicher Ahndung rechnen.
Der Warenverkehr innerhalb der EU ist für Reisende unbeschränkt, sofern die Waren für den persönlichen Bedarf und nicht für den Weiterverkauf bestimmt sind. Außerdem dürfen die Waren nicht in Duty-free-Shops gekauft worden sein. Über den persönlichen Eigenbedarf kann von den Reisenden ein Nachweis verlangt werden. Die Mitgliedstaaten haben das Recht, Verbrauchsteuern auf Spirituosen oder Tabakwaren zu erheben, wenn diese Produkte nicht für den Eigenbedarf bestimmt sind.
Als persönlicher Bedarf gelten folgende Höchstmengen:
800 Zigaretten (Personen ab 17 J.);
400 Zigarillos (Personen ab 17 J.);
200 Zigarren (Personen ab 17 J.);
1 kg Tabak (Personen ab 17 J.);
10 Liter hochprozentige Alkoholika (Personen ab 17 J.);
20 Liter mit Alkohol angereicherter Wein (z. B. Port oder Sherry) (Personen ab 17 J.);
90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein) (Personen ab 17 J.);
110 Liter Bier (Personen ab 17 J.);
Parfüms und Eau de Toilette: Keine Beschränkungen, wenn nachgewiesen werden kann, dass die Menge für den persönlichen Verbrauch bestimmt ist.
Arzneimittel: Dem persönlichen Bedarf während der Reise entsprechende Menge.
Andere Waren: Der Warenverkehr innerhalb der EU ist für Reisende unbeschränkt. Ausgenommen davon sind jedoch Goldlegierungen und Goldplattierungen in unbearbeitetem Zustand oder als Halbzeug (Halbfabrikat) und Treibstoff. Kraftstoff darf nur mineralölsteuerfrei aus einem EG-Mitgliedstaat eingeführt werden, wenn er sich im Tank des Fahrzeuges oder in einem mitgeführten Reservebehälter befindet. Dabei wird eine Kraftstoffmenge von bis zu 10 Litern im Reservebehälter nicht beanstandet.
Wenn darüber hinausgehende Mengen dieser Waren mitgeführt werden, wäre z. B. eine Hochzeit ein Ereignis, mit dem sich ein Großeinkauf begründen ließe.
Anmerkung: Allerdings gibt es bestimmte Ausnahmen von der Regelung des unbeschränkten Warenverkehrs. Sie betreffen insbesondere den Neufahrzeugkauf und Einkäufe zu gewerblichen Zwecken. (Nähere Informationen hinsichtlich Steuern für Kraftfahrzeuge stehen im Leitfaden "Kauf von Waren und Dienstleistungen im Binnenmarkt" der Europäischen Kommission.)
Der Duty-free-Verkauf auf Flug- und Schiffshäfen wurde für Reisen innerhalb der EU abgeschafft. Nur noch Reisende, die die EU verlassen, können im Duty-free-Shop billig einkaufen. Bei der Einfuhr von Waren in ein EU-Land, die in Duty-free-Shops in einem anderen EU-Land gekauft wurden, gelten dieselben Reisefreimengen und derselbe Reisefreibetrag wie bei der Einreise aus nicht EU-Ländern.
Weitere Informationen sind vom rumänischen Zoll erhältlich.
Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 0040.
Rumänien verfügt über ein sehr gut ausgebautes und schnelles Mobilfunknetz (2G, 4G/LTE sowie flächendeckendes 5G in Großstädten und Ballungsräumen). Die Netzabdeckung ist in Städten, kleineren Orten sowie entlang der Hauptverkehrsstraßen und Bahnstrecken ausgezeichnet. In entlegeneren Bergregionen der Karpaten oder Teilen des Donaudeltas kann der Empfang schwächer sein, hat sich jedoch auch im ländlichen Raum stark verbessert.
Netzbetreiber & Prepaid-SIM-Karten:
Zu den führenden rumänischen Mobilfunkanbietern gehören Orange Romania, Vodafone Romania, Digi Mobil und Telekom Romania.
WLAN & Internetverbindungen:
In Rumänien steht ein sehr dichtes Netz aus kostenlosen und öffentlich zugänglichen WLAN-Hotspots zur Verfügung. Das Land ist international für seine hervorragende digitale Infrastruktur bekannt und verfügt über einige der schnellsten Breitband- und Internetverbindungen Europas.
Zahlreiche deutschsprachige Radiosender lassen sich u.a. über Astra-Satelliten bzw. über das Internet in Rumänien empfangen.
Neben modernen Einkaufszentren bieten vor allem traditionelle Märkte und regionale Kunsthandwerksbetriebe lebendige Einblicke in Alltag und Kultur Rumäniens. Während Großstädte mit Malls und internationalen Modemarken aufwarten, prägen Wochenmärkte, Markthallen und Kunsthandwerk die kleineren Orte sowie ländliche Regionen.
Märkte & Lebensmittel:
Frische und saisonale Lebensmittel spielen im Alltag eine zentrale Rolle. Auf den überdachten Markthallen und offenen Bauernmärkten bieten Erzeuger tagesfrisches Gemüse, Früchte, Käse, Honig sowie Wurst- und Fleischwaren aus der Region an. In entlegeneren Dörfern finden regelmäßig Markttage statt, zu denen Waren vereinzelt noch per Pferdewagen transportiert werden. Auf Märkten wird überwiegend in bar bezahlt; Feilschen ist auf Straßen- und Flohmärkten gelegentlich üblich, in regulären Geschäften und Malls hingegen unüblich.
Beliebte Souvenirs & Kunsthandwerk:
Einkaufstipps nach Regionen:
Die meisten Läden öffnen Mo-Sa 09.00-18.00 Uhr, einige Geschäfte öffnen So 06.00-12.00 Uhr. Es gibt saisonbedingte Unterschiede. Einige stadtnah gelegene Supermärkte haben bis spät am Abend geöffnet.
Die rumänische Küche ist eine vielseitige, geschmackvolle Mischung aus Balkan-, osmanischen, ungarischen, deutschen und slawischen Einflüssen. Sie ist stark in ländlichen Traditionen verwurzelt und vor allem für deftige Fleischgerichte, würzige Eintöpfe, saure Suppen sowie frische Backwaren und regionale Produkte bekannt.
Typische Spezialitäten & Zutaten:
Vegetarische Optionen & Fastenspeisen ("Mâncare de post"):
Obwohl die traditionelle Küche sehr fleischorientiert ist, bieten Gerichte wie Gemüsesuppen, Bohneneintöpfe (Iahnie de fasole), gefüllte Paprika, Käsegebäck, Salate und Mămăligă gute vegetarische Alternativen. Während der orthodoxen Fastenzeiten servieren fast alle Restaurants spezielle "de post"-Gerichte, die komplett frei von Fleisch, Milchprodukten und Eiern sind.
Weintradition & Spirituosen:
Rumänien blickt auf eine jahrtausendealte Weinbautradition zurück. Regionen wie Dealu Mare, Murfatlar, Cotnari und Târnave bringen hervorragende Weiss-, Rot- und Dessertweine hervor, die international zunehmend geschätzt werden. Hochprozentige Obstbrände wie Țuică (meist aus Pflaumen) und Pălincă gehören fest zur ländlichen Kultur und Begrüssungstradition.
Gastronomie & Preise:
Das Essen in Restaurants ist im europäischen Vergleich sehr günstig – insbesondere ausserhalb der Hauptstadt Bukarest. In Grossstädten gibt es neben traditionellen rumänischen Gasthäusern (Han oder Restaurante traditionale) auch eine grosse Auswahl an internationaler Küche.
Die rumänische Küche zeichnet sich durch eine Reihe etablierter Nationalgerichte aus, die auf Speisekarten im ganzen Land zu finden sind:
Traditionelle Getränke & Weine:
Für Vegetarier kann es mitunter schwierig warden etwas passendes zu Essen zu finden, da fast alles Gerichte mit Fleisch zubereitet werden. Einige Restaurants servieren Mancare de post, eine Fastenspeise, die gänzlich ohne tierische Produkte auskommt.
Trinkgeld (Bacșiș):
In rumänischen Restaurants und Cafés ist die Erteilung von Trinkgeld (lokal als bacșiș bezeichnet) üblich. In der Regel gelten 10 % bis 15 % des Rechnungsbetrags bei gutem Service als angemessene Richtlinie.
Besonderheit bei der Abrechnung:
Seit einer gesetzlichen Neuregelung wird das Trinkgeld in vielen Gastronomiebetrieben auf der Zwischenrechnung (nota de plată) vor der Kartenzahlung explizit als Auswahloption (meist 0 %, 10 %, 12 % oder 15 %) ausgewiesen. Der gewünschte Betrag kann direkt ausgewählt und unkompliziert per EC-/Kreditkarte oder in bar hinzugefügt werden. Ist kein Servicebeitrag vorgegeben, wird der Betrag passend aufgerundet oder in bar auf dem Rechnungs-Männchen/Teller belassen.
Andere Dienstleistungen:
Auch Taxifahrern, Baristas sowie Gepäckträgen im Hotel gibt man üblicherweise ein kleines Trinkgeld durch Aufrunden des Betrags.
Regional verschiedene Sorten von Tuicã (Pflaumenschnaps) werden oft zu den Vorspeisen serviert. Rumänische Weine wie Pinot Noir und Chardonnay von den Murfatlar-Weingütern sind weltbekannt. Die Grasa- und Feteasca-Weine der Cotnari-Weingüter (Moldau) sowie rumänisches Bier sind ebenfalls zu empfehlen.
In Rumänien darf man ab 18 Jahren Alkohol trinken.
Der Grossteil der Bevölkerung Rumäniens ist tief im orthodoxen Glauben verwurzelt. Neben der orthodoxen Mehrheit prägen historische Minderheiten vor allem in Siebenbürgen (Transilvania) sowie in den städtischen Zentren und an der Schwarzmeerküste die religiöse Vielfalt des Landes.
Religiöse Verteilung im Überblick:
Rumänen gelten als sehr gastfreundlich, herzlich und aufgeschlossen. Im täglichen Zusammenleben spielen traditionelle Höflichkeitsformen eine wichtige Rolle:
Kleidung & Verhalten in Sakralbauten:
Im Alltag ist gepflegte Freizeitkleidung üblich. Für Restaurantbesuche oder Abendveranstaltungen kleidet man sich gerne etwas schicker. Beim Besuch von Kirchen und Klöstern ist angemessene, bedeckende Kleidung vorgeschrieben (Schultern und Knie sollten bedeckt sein; Frauen wird in orthodoxen Klöstern oft ein Kopftuch empfohlen). Badebekleidung gehört ausschliesslich an den Strand oder Poolbereich.
Fotografieren:
Fotografieren an Touristenzielen ist generell erlaubt. Das Fotografieren von militärischen Anlagen, Polizeieinrichtungen, Flughäfen, Brücken und Regierungsgebäuden ist jedoch strikt untersagt. In Museen und historischen Kirchen können Fotografiergebühren anfallen. Es gehört zur Höflichkeit, Personen – insbesondere in ländlichen Regionen – vor dem Fotografieren um Erlaubnis zu fragen.
Rauchen:
In öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis, geschlossenen öffentlichen Gebäuden sowie Innenräumen von Restaurants und Bars gilt ein gesetzliches Rauchverbot. In Gastronomiebetrieben sind ausgewiesene Aussen- oder Terrassenbereiche zum Rauchen oft vorhanden.
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